Erst vor gut einem halben Jahr beglückte der Schwede mit Wahlheimat Berlin
uns mit seinem Debüt-Album "Songs For Quiet Souls", nun legt
er schon wieder nach. Schon beim letzten Mal ging es ausgesprochen ruhig zu,
doch die neuen Songs zeigen: es geht noch zurückgenommener. Wo zuvor noch
allerlei Streicher und Gastsängerinnen zum Einsatz kamen, geht es jetz
fast nur noch um Ericsons angenehme Stimme und seine Gitarre (ab und an unterstützt
von zarten Backing Vocals von Lisa Veit). Neun wunderbare Songs, für die
man schon ein gewisses Faible für Melancholie und Emotionalität mitbringen
sollte. Dann allerdings kann man sich von John Alexander Ericson hinreißend
verzaubern lassen.
Patrick Heidmann
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