'On the verge of a new life, one
step without a sound...'
- Too cold to kiss |
' Ich beabsichtigte ein spartanisches, ziemlich ruhiges Album
zu machen... mit möglichst wenig rhythmischen Elementen...
und auf irgendeine Weise wollte ich traditionelle akustische
Instrumente - Piano, Akustikgitarre, Streicher etc. - mit
stimmungsvollen Synthesizerflächen und seltsamen Effekten
kombinieren.'
- John Alexander Ericson
Nach der Veröffentlichung von drei Alben mit seiner
früheren Band 'The Northern Territories' in den 90ern,
entschied sich die Band, eine Auszeit zum Beginn des neuen
Jahrzehnts zu nehmen.
'You're cyanide, sharp white steel
but I can see through you, each and every time....'
- Cyanide |
Es dauerte jedoch nicht lange, bis John Alexander sich entschied
an einem ersten Soloalbum zu arbeiten. Ursprünglich aus
Uppsala (einer kleinen Stadt in der Nähe von Stockholm)
stammend, begann er seine Arbeit in einem hiesigen Studio.
Aber bald entschied er sich, seinen Wohnort permanent nach
Berlin zu verlagern, ein Szenenwechsel für die Inspiration.
In einer Mietwohnung im früheren Ostteil der Stadt ging
die Arbeit am Album stetig voran, das als frühen Arbeitstitel
'Songs for quiet souls' hatte. Es gab lange Nächte in
Berliner Clubs, in denen ein Großteil der Texte zum
Album auf Papier gebracht wurden, um dann am folgenden Tag
aufgenommen zu werden.
'Die meisten der Songs wurden ziemlich schnell auf der akustischen
Gitarre komponiert... Akkorde und eine Melodie, einen Nonsens-Text
singend. Anschließend versuchte ich, die Melodie in
meinem Kopf zu behalten und den eigentlichen Liedtext zu schreiben.
Es war eine sehr nette Arbeitsmethode...'
'Now every second and every hour
is more,
now every second and every hour is all,
a speeding body, highway winterstar,
a thousand miles, but we're still the same
...will we ever change?'
- Highway Winterstar |
zur Musik, die John Alexander zu dieser Zeit hörte,
gehörten Lou Reed, Leonard Cohen, Nine Inch Nails, Tim
Buckley, Sigur Ros und Jacques Brel... um einige Künstler
zu nennen, die möglicherweise - und möglicherweise
nicht - das musikalische Endergebnis beeinflusst haben könnten...
Ein Großteil des Materials wurde zu Hause am PC aufgenommen.
Zum Mix und für die Overdubs allerdings entschied sich
John Alexander zur Arbeit in den K4 Tonstudios in Berlin,
an der Spree in einem früheren DDR-Rundfunkstudio untergebracht.
Nach ein paar Wochen und der Hilfe von verschiedenen Musikern
aus der Stadt (Streichinstrumente, Piano, Backing Vocals)
konnte dem Album der letzte Schliff verpasst werden.
'But I see myself in your eyes...
am I right?'
- A World You'll Never Reach |
'a world you'll never reach' wurde auserkoren, die erste
Single/Promo zu werden und ein Video auf dem Dach eines 27-stöckigen
Hochhauses in der Mitte von Berlin aufgenommen. Für den
schwarz-weiß Streifen konnte die Berliner Schauspielerin
Rahel Salvodelli gewonnen werden, Regie führte Maya Puig.
'Die ursprüngliche Idee war es, ein sehr sparsam instrumentiertes
Album zu machen. Obwohl es sich letzten Endes als 'geräumiger'
erwies, als dies ursprünglich gedacht war. Aber so ist
es mit der Musik. Du hast eine Idee und dann übernimmt
die Musik die Macht und entscheidet, wohin sie gehen möchte.
Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Ich glaube,
es ist ein sehr schönes Album geworden mit einem ganz
besonderen Gefühl. Ich mag es sehr - und die Tatsache,
dass es sehr anders klingt als eine Menge der Sachen da draußen.
'But maybe someone is looking after
us,
another civilisation, in orbit around another star...'
- In Orbit Around Another Star
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